#018 - Strychnin-Doppelmord in Perg
Shownotes
Redaktion, Moderation: Gerhild Niedoba Produktion: Markus Prinz Credits: Charlie Ryan - Oscillating Form
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00:00:11: Dieser Fall zweier Jugendliche war von Anfang an mysteriös.
00:00:16: Ein sechzehnjähriger wurde am dreizehnten Juli, in Perk tot im seichten Wasser der Naren aufgefunden.
00:00:24: Drei Tage später wurde dann auch die versteckte Leiche seiner dreizehnjährigen Bekannten entdeckt.
00:00:29: Die Obduktion bei der Leichinger gab zunächst keine Hinweise auf Gewaltreinwirkung Doch die toxikologische Untersuchungen Salzburg ließ den Fall plötzlich in einem anderen viel grausameren und unglaublicheren Licht erscheinen.
00:00:44: Denn die beiden Jugendlichen wurden mit Strichen hinvergiftet.
00:00:48: Pure Geldgier, gepaart mit Experimentierfreude – so wurde dieser Kriminalfall damals zusammengefasst!
00:00:56: Ereignet haben sich diese zwei Taten über die wir in der heutigen Folge des OEN Blaulicht Podcasts sprechen vor genau... ...von zwanzig Jahren.
00:01:06: Mein Name ist Gerheld Nidober, ich bin Redakteurin der Oberösterreichischen Nachrichten und Host dieses Podcasts.
00:01:11: Und ich freue mich, dass ich dazu wieder einmal Ulrike Breiteneder von der Staatsanwaltschaft Linz bei mir begrüßen darf!
00:01:19: Vielen Dank für Ihr kommen, Frau Breiteneda.
00:01:22: Danke für die Einladung.
00:01:24: Wie bereits Eingangs erwähnt hat sich dieser Fall ursprünglich ganz anders dargestellt als er sich einen Monat später dann empuppen sollte?
00:01:34: Was war denn zunächst die Annämer, was da passiert ist?
00:01:37: Zunächst wurde die Leiche des sechzehnjährigen Burschen im Seichtenwasser dann angefunden.
00:01:43: Der Leichnamen wurde untersucht und die Expertise der Gerichtsmedizin war ein Ertrinkungstod.
00:01:50: Der leichnam aber begleitet und ist auf dem Rücken gelegen also das Gesicht war noch oben gerichtet.
00:01:58: Die vertiefenden Untersuchungen haben zu Tage gebracht, dass er in geringem Maße alkoholisiert war.
00:02:05: Dass auch Benzotir Zipine zu sich genommen hatte und verbunden mit dem zweichten Leichenfund wo zunächst überhaupt keine Todesursache feststellbar war hat die Gerichtsmedizin dann ganz vertiefend im Rahmen der Toxicologie chemische Untersuchungen vorgenommen und am Ende des Monats festgestellt das beide eine sehr hohe nämlich tödliche Strichnindosis in sich hatten.
00:02:34: Wir waren denn die beiden Opfer, wir haben schon gesagt eine dreizehnjährige und ein sechzehnjähriger.
00:02:39: können Sie uns kurz beschreiben wie die auch im Verhältnis zueinander gestanden sind?
00:02:44: Wir hatten als Opfer einen sechzenjährigen Burschen.
00:02:46: der hat eine Mechanikalehre begonnen gehabt, hat die kurz vor seinem Tod abgebrochen.
00:02:53: Die Mutter hat durchaus schwierige Verhältnisse beschrieben, hat auch vermutet dass das Sohn Drogen konsumiert und das Mädchen war auf dem Weg in einen längeren Aufenthalt im Ausland.
00:03:06: Sie wollte zu einer Gastfamilie nach Venezuela, die beiden haben sich über die Jugendszene in Perk gekannt und wollten gemeinsam am Abend des zwölften Juli feiern.
00:03:21: sie waren da gemeinsam unterwegs.
00:03:23: Das Mädchen wollte ihren Abschied von Österreich den Staat in den Auslandsaufenthalt feiern und gemeinsam waren sie zunächst bei einem bekannten Jugendtreff in Perg.
00:03:34: Und dann noch in einer privaten Wohnung, etwa um zwanzig Uhr hat sich die Spur verloren hat dann das tragische Geschehen seinen Lauf genommen.
00:03:51: Nur mal die beiden sind, also sie sind beide aus dem Bezirk Perk.
00:03:54: haben Sie gestammt?
00:03:56: Beide waren aus den Bezirken Perk... und waren eben über die dortige Jugendszene miteinander bekannt.
00:04:03: Und
00:04:03: sie wäre über einen Schüleraustausch nach Venezuela gegangen, weil mit dreizehn Jahren das habe ich mir gedacht ist es sehr früh?
00:04:11: Sie wäre zu einer Gastfamilie gegangen nur für zwei Monate offensichtlich über die Ferien und das war die Familie einer Gastschülerin die offenbar zuvor in Österreich war.
00:04:23: okay
00:04:25: Die beiden wollten quasi ihren Abschied noch feiern, sagen wir mal so.
00:04:30: Sie wollten einfach die letzten Abend gemeinsam verbringen.
00:04:36: Was haben sie denn dazu gebraucht um das Ganze in dem ganzen schönen Bogen zu geben?
00:04:44: Die beiden waren unterwegs und sie haben gefeiert und am späteren Abend dürfte dann auch noch die Lust auf Den Drogenkonsum entstanden sein und das Mädchen war auf Ecstasy aus.
00:04:58: Und der Bursche wollte keiner bis Harz kaufen.
00:05:03: Haben die beiden zuvor auch dann schon mit Drogen zu tun gehabt?
00:05:06: Weiß man das?
00:05:08: Zumindest beim Burschen ist es bekannt, dass dies jetzt nicht seine erste Drogenerfahrung gewesen ist.
00:05:15: Okay!
00:05:16: Wie wollten Sie denn in dieser besagten Nacht an diesem sagten Abend zu den Substanzen kommen?
00:05:24: Sie wollten bei einem Bekannten einkaufen, das hat sich dann im Laufe der Ermittlung, wo natürlich die Polizei versucht hat zu den letzten Stunden und die letzten Kontakte zu rekonstruieren ergeben.
00:05:34: Dass es einen Jugendlichen gegeben hat, einen Fünfzehnjährigen, der zuletzt noch bei ihnen war und der innen den Kontakt zu einem Dealer herstellen wollte.
00:05:44: Die Ermittlungen Ob dem Zeitpunkt, wo klar war dass hier Fremdverschulden im Spiel ist waren dann sehr auf diese Burschengruppe gerichtet.
00:05:52: Bestehend aus zwei fünfzehnjährigen und einem erwachsenen zwanzigjährigen weil die immer gemeinsam unterwegs waren und insbesondere diesbezüglich auch schon bekannt waren.
00:06:03: Das heißt, die späteren Opfer haben den einen des Drehos der späteren Täter gekannt und der ihnen dann quasi auch die Substanz als Drogen vergeben hat.
00:06:20: Bei den drei Tätern können wir die noch mal kurz beschreiben wer sie waren
00:06:27: Die sich letztlich als Beschuldigte herausgestellt haben einen erwachsenen, einen zwanzigjährigen Mann.
00:06:33: der eine Lehre begonnen hat, das Maurer diese Lehre aber abgebrochen hat sich dann auch den Drogen zugewandt hat.
00:06:41: Der vom Sachverständigen dann durchaus mit einer sehr kindlichen oder unreifen Persönlichkeit beschrieben wurde was auch erklärt also die Nähe zu fünfzehnjährigen suchte und mit denen die Freizeit verbracht hat und dann zwei fünftzehn jährige Burschen Ja, auf der Suche nach dem eigenen Ich vielleicht auch ein bisschen dem Gruppendruck unterlegen sind und in den Zweiundzwanzigjährigen auch eine Watvaterfigur gesucht haben.
00:07:09: Und würde jetzt sagen Hörig ist zu viel gesagt aber doch sehr zu ihm aufgeblickt haben.
00:07:16: Einer war Gymnasiast und der andere ein ehemaliger Hauptschüler, der kurz davor eine Lehre als Chemielaborant begonnen hat.
00:07:26: Haben die auch schon mit Drogen zu tun gehabt?
00:07:30: Die waren jetzt noch nicht so in der Szene verfestigt wie der Erwachsene.
00:07:35: Aber es hat natürlich – das zeigt sich dann auch in der späteren Verurteilung – durchaus Drogenkontakte gegeben
00:07:43: Und alle drei standen, so wie die beiden Opfer auch aus dem Bezirk Perk.
00:07:49: Alle drei Beschuldigten kamen aus dem gleichen Umfeld und Der Kontakt, das man hat sich gekannt ist auch über diese dortige Jugendszene und den Jugendtreff zustande gekommen.
00:08:04: Die drei Beschuldigten haben dann noch bei den Eltern gewohnt.
00:08:07: sie scheinen offensichtlich alle sehr knapp bei Kassel gewesen zu sein.
00:08:12: Der älteste von Ihnen der Hauptverdächtige hat eben, wie Sie es schon erwähnt haben, seine Maurerlehrerin gerade abgebrochen und war auch bereits durch kleinere Diebstelle amtsbekannt.
00:08:23: Und ja alle drei scheinen wirklich wenig Geld gehabt zu haben.
00:08:29: Deswegen haben sie vermutlich auch nach einer weiteren Einnahmequelle gesucht nämlich die Abgabe von Strichnien.
00:08:37: Woher haben denn die drei dieses Gift gehabt?
00:08:40: Das ist vermutlich einem Zufall zuzuschreiben und zwar hat die Mutter eines der fünfzehnjährigen eine Landwirtschaft gepachtet gehabt.
00:08:49: Und in dem dortigen Bauernhaus haben wir die Beschuldigten eine Dosisstrichen hingefunden, und haben dann durchaus überlegt wie denn diese Substanz wirkt?
00:08:59: Und ob man das zur Geld machen könnte sprich auch ob man es vielleicht jemandem als Suchgift verkaufen könnte.
00:09:06: diesen Plan haben sie dann auch in die Tat umgesetzt.
00:09:10: Also unsere Opfer waren nicht die ersten Abnehmer, die in diesem fragwürdigen Genuss gekommen sind sondern der Strich NIN wurde zuvor schon zwei Personen überlassen nämlich im Rahmen eines vermeintlichen Suchgiftverkaufs, die das Glück hatten dass deren Körper sehr suchgift erfahren worden worauf die den Konsum zumindest überlebt haben
00:09:36: Und die haben aber auch dann davor gewarnt.
00:09:39: Einer dieser Suchgiftkonsumenten hat die Beschuldigten und zwar sogar am Tag dieses Vorfalls gewarnt, hat von seinen Erfahrungen berichtet und sie nachhaltig aufgefordert, dieses Mittel, dieses Pulver zu entzogen.
00:09:56: darauf hingewiesen das ist gefährlich insbesondere wenn es an Jugendliche kommt oder an Körper die nicht so suchgifterfahren sind wie seiner.
00:10:04: Aber diese Warnung haben die drei Beschuldigten damals überhaupt nicht wahrgenommen.
00:10:12: Die haben davon nicht abgelassen, sondern haben dann den späteren Opfern diese Substanz dieses Gift dennoch gegeben und sie sind zu dritt.
00:10:24: Also diese drei sind mit den späteren Opfern am zwölften Juli gegen die Zweiundzwanzig Uhr in den Seierpark in Perk gegangen und da haben wir die Oberösterreichischen Nachrichten darüber beschrieben.
00:10:36: Sie hätten sich um eine große Linde versammelt, und dort sei dann dieses Substanz quasi an die zwei Teenager ausgehändigt worden.
00:10:46: Was haben sie ihnen denn verkauft?
00:10:51: angedeutet, dass das Mädel etwas anderes haben wollte aus der Bursch.
00:10:54: Nämlich exerzieh beziehungsweise Cannabis-Harts?
00:10:58: Genau!
00:10:59: Man hat ihnen das als Speed und als Amphetamin angeboten.
00:11:03: Zunächst haben die Beschuldigten diese Warnung des potentiellen Kunden in den Wind geschlagen ist, hat sich herzlich wenig interessiert.
00:11:11: Und am
00:11:12: Abend
00:11:13: dieser Party, dieser Feier wo das Mädchen ihren Staat in den Urlaub dann genießen wollte, haben die beschuldigten gemeinsamen Wahrheit ihnen dieses Mittel angeboten als Speed kostenlos zur Probe.
00:11:32: Und das Mädchen und der Pulsch haben jeweils tatsächlich da eine geringe Menge konsumiert im Glauben sie konsumieren dort ein Suchgift.
00:11:43: Das ist ja so ein weißes Pulver des Strichnähen.
00:11:46: Jetzt müssen wir einfach generell mal erklären, was genau ist Strichnien und wie wirkt das auf den menschlichen Körper?
00:11:52: Man kann sagen die Wirkung war sehr fatal.
00:11:54: Es war ein qualvoller Tod, ein sehr schmerzhafter Tod für die beiden Opfer des Strichnin fördert Die Empfindlichkeit im Körper, jeder Reiz löst einen massiven Reflex aus der sich letztlich in ganz starken Krämpfen ausdrückt.
00:12:15: In Streckkrämpfen wird die gesamte Streckmuskulatur hier verkrampft.
00:12:23: Den eigenen Tod, die Todesangst.
00:12:25: Die Atemnot bei vollen Bewusstsein und sowas.
00:12:28: eben auch in diesem Fall dass zunächst der Bursche und dann das Mädchen über die Krämpfe geklagt haben Und anstatt ihnen zu helfen haben die Beschuldigten zugesehen Haben nur versucht auch schreie des Mädchens Zu verhindern indem ihr jemand den Mund zugehalten hat.
00:12:47: da Der ältere Beschuldigte der Erwachsene hat sich dann auch noch sexuell an dem Mädchen vergangen und letztlich ist das Mädchen dann verstorben.
00:12:57: Der Bursche hat noch weiter gekrampft, die Beschuldigten haben zunächst die Leiche des Mädchens verschwinden lassen, haben sie unter eine Fußgängerbrücke da nahe abgelegt.
00:13:09: Den Burschen haben sie zunächst zurückgelassen.
00:13:13: Was nämlich hier dazugekommen ist, dass einer der fünfzehnjährigen Beschuldigten nach Hause musste.
00:13:19: Der hatte auch seine Deadline, wenn er den zuhause erscheinen musste und der hat sich durch den dunklen Park nicht mehr alleine nach Hause getraut.
00:13:26: jetzt
00:13:27: sind
00:13:27: die anderen zwei mit ihm und er ist noch hause und die andere zwei sind Retour zum krampfenden männlichen Opfer und haben ihn dann in die Nahrung ins seichte Wasser gelegt, wo er dann ertrunken ist.
00:13:43: Also ganz viele schreckliche Abläufe sind da abgelaufen.
00:13:51: Ich muss aber trotzdem nochmal auf das Strich Nin zurückkommen.
00:13:54: Das ist ja in dem Sinn überhaupt keine Droge, nicht als Droge irgendwie im Umlauf zu bringen.
00:14:01: Wofür ist ein Strich-Nin grundsätzlich so im Einsatz?
00:14:05: Es ist jetzt nicht als drogegängig, es ist in den Achtzigerjahren unter anderem ein Streckmittelversuch-Gift verwendet worden.
00:14:15: Es ist zurückliegend auch in der Schädlingsbekämpfung.
00:14:20: verwendet worden.
00:14:21: Was man aber keinesfalls gleichsetzen darf mit Strichnien ist Rattengift, das ist nämlich ein kurioses Detail aus diesem Verfahren, dass im Zuge der Hauptverhandlung ein Schreiben der Innung des Schiedlingsbekämpfer der Wirtschaftskammer Wien eingegangen ist die sich dagegen verwährt haben Strich Nien mit Ratten Gift gleichzusetzen.
00:14:39: sie hätten da schon massive Beschwerden ihrer Kundschaft erhalten die sich plötzlich gefürchtet hatten in den Keller zu gehen in der Angst dort wäre StrichNin gestreut, um Ungeziffer zu vernichten und sie hätten dann die Sorge sich selbst zu vergiften.
00:14:56: Okay also schon diese strikte Trennung aber es ist definitiv keine Droge im herkömmlichen Sinn ja?
00:15:04: Es ist jetzt sicher nicht in dem Sinn zu konsumieren wie der herkömlische Konsument suchgift konsumiert.
00:15:11: Es ist auch die Dosis die die beiden Opfer dann in sich hatten als sehr hoch ausgemessen worden.
00:15:18: Es gibt dazu ein Gutachten eines Pharmakologen, der das genau eruiert hat und auch beschrieben hat ob wann denn mit einer tödlichen Dosis zu rechnen ist und dass es eben ab Null Komma vier Milligramm je Liter Blut.
00:15:34: und bei den beiden Opfern war dies massiv über diesem Wert nämlich Beim Mädchen war eine Konzentration von zwei Komma zwölf Milligramm je Liter Blut und beim Burschen eine solche von ein Komma einundzwanzig Milligrammliter Blut feststellbar.
00:15:54: Also das waren Dosen, die waren jenseits, weit Jenseits.
00:15:58: der Grenze, die es tödlich beschrieben wird.
00:16:01: Ist
00:16:01: eine höchst gefährliche Substanz und überhaupt nicht für den Konsum von Menschen gedacht?
00:16:07: Also ganz klar muss man das endlich mal als Warnung auch so weiterbringen.
00:16:10: Die Beschuldigten
00:16:11: haben das ja auch erfahren gehabt durch die Warnungen des eben sehr erfahrenden Suchgift-Konsumenten, Ja, sehr nahegelegt hat das sofort zu entsorgen bevor noch irgendwas passiert.
00:16:23: Dazu auch davon gesprochen bevor was Orks passiert oder sowas richtig Schlimmes sollen sie das sofort wegwerfen.
00:16:30: Warum haben Sie es dann den beiden Teenagern dennoch gegeben?
00:16:33: Nicht einmal, Sie haben es ihnen nicht verkauft sondern... So zur Probe ergeben, wollten sie einfach schauen wie die wirkt diese Substanz auf den Menschen.
00:16:43: Wollten Sie da dabei sein oder was war denn da?
00:16:45: Das war offensichtlich der Experiment Wie die drauf reagieren ob man das allenfalls auch als Suchtgift dann gut verkaufen kann.
00:16:53: Also sie wollten es in weiterer Folge doch auch zu Geld machen.
00:16:58: Sie wollten mal die Wirkung austesten dieser Situation, wo das es dann eskaliert ist.
00:17:03: So hat auch der Sachverständige aus dem Gebiet der Psychiatrie später beschrieben, hat einfach diese Angst zur Strafverfolgung überwogen weil jetzt hat keiner die Rettung gerufen.
00:17:14: man hätte jetzt potenziell doch nur was unternehmen können und vielleicht hätten die beiden Opfer auch gerettet werden können.
00:17:21: Jetzt fass mal nochmal kurz zusammen.
00:17:23: also der sechzehnjährige wird zunächst im Wasser liegend gefunden aber nicht Sein Körper war nicht unter Wasser, sodass er augenscheinlich ein Ertrinkungstot nahegelegen ist?
00:17:36: Das Wasser war an dieser Stelle etwa vierzig Zentimeter tief und der ist mit dem Gesicht nach oben in Wasser gelegen.
00:17:42: Die Ergebnisse von der Leichenöffnung, von der Obduktion waren ein Ertrinkungstut.
00:17:50: Okay und drei Tage später wurde dann die Leiche des Mädchens gefunden.
00:17:56: also wie man auch später rekonstruiert hat ist die leiche dann weggebracht worden eben unter eine Fußgängerbrücke.
00:18:03: da hat man sie offensichtlich versteckt.
00:18:05: wer hat denn diese leichedammes gefunden?
00:18:07: Von der dreizehnjährigen.
00:18:09: Das dreizehnjährige Mädchen ist etwa achtzig Meter weit entfernt gefunden worden und die ist von einem neunjährigen Volksschüler gefunden
00:18:17: worden.
00:18:19: Also auch ein weiteres grausames Detail aus diesem Akt, wo man sagen muss ja, ist wirklich sehr viel zusammengekommen.
00:18:27: Und wer ist auf den sechzehnjährigen der in der Nahangelegen ist?
00:18:31: Auf den Aufmerksam geworden?
00:18:33: Doch hat jemand bei der Polizei angerufen, der in den Nahen schwimmen war.
00:18:40: Wir haben das Eingangs auch erwähnt, dass es Sicherheitsbehörden sind ursprünglich von einem tragischen Unglück ohne Fremdeinwirkung ausgegangen.
00:18:48: Bis dahin wurde angenommen, dass die dreizehnjährige in einem Herzkreislaufversagen gestorben war und bei ihrem Freund war von einem Ertrinkungstod ausgegangen worden.
00:18:56: Doch
00:18:57: wir haben schon angedeutet, es war ganz anders wie die toxikologische Untersuchung dann so knapp zwei Wochen später gegeben hat.
00:19:05: Was hat denn diese Untersuchungen konkreter geben?
00:19:08: die dann quasi den weiteren Verlauf hervorengetrieben hat.
00:19:12: Das Ergebnis der Gerichtsmedizin war in diesem Fall, dass beide eine sehr hohe Dosis Strichnien im Körper hatten und das Teste Todesursache war also diese Vergiftung mit Strichnin.
00:19:23: Und da ist so richtig die Ermittlung angelaufen und man hat natürlich geschaut mit wem waren die beiden zuletzt unterwegs, wer waren ihre letzten Kontakte?
00:19:34: und da ist man eben dann sehr rasch auf einen dieser beiden fünfzehnjährigen Beschuldigten gekommen der ihnen quasi den Suchgiftkonsum vermittelt hat.
00:19:44: Den vermeintlichen Suchgifte-Konsum.
00:19:47: Und in der Kombination waren eben diese drei Beschuldigten recht häufig gemeinsam unterwegs, sodass sich der Tatverdacht dann auf die konzentriert hat.
00:19:55: Da hat es dann schon konkrete Ermittlungsschritte gegeben, nämlich eine Hausdurchsuchung bei den Beschuldigten und da ist beim Erwachsenen auch eine leere Dose mit Strich Ninitrat gefunden worden aber auch Informationen Erkenntnisse zu verschiedenen Drogen oder zu giftigen Pflanzen enthalten haben.
00:20:18: Und es ist auch auf dem Computer einem der Beschuldigten gefunden worden, dass die sehr konkret nach der Wirkung von Strichnien gefragt haben und sich da kundig gemacht
00:20:31: haben.".
00:20:31: Also so hat sich das Ganze zusammengesponnen auf dieses Trio?
00:20:35: Oder ist es dann immer enger Tag der Kreis um die drei
00:20:39: geworden?".
00:20:41: Und dann ist es schließlich eben zu jenen nachgekommen, in der die drei das Giftpulver an ihren zwei Bekannten quasi testen wollten.
00:20:49: Bittlang geteutet haben sie's schon – wie haben sich denn die drei Buschen dann verhalten als die dreizehnjährige zunächst nach ihrem Todeskampf qualvoll gestorben ist?
00:20:59: Wären dessen noch versucht einzugreifen, haben die versucht Hilfe zu holen auch wieder und der Busch diese Krempe erlitten hat….
00:21:09: Leider eben nicht an eine Hilfeleistung haben sie nur halbherzig gedacht, dass es gibt mehr oder minder Versuch der Wiederbelebung.
00:21:20: Beim weiblichen Opfer im Burschen haben sie dann einfach liegen gelassen und sind einmal von Tannen gezogen.
00:21:27: Es wäre durchaus möglich gewesen, eine Rettung zu rufen.
00:21:30: Sie haben ja ein Handy dabei gehabt?
00:21:32: Ja aber da waren eher die Überlegungen sich selbst zu schützen vor einer möglichen Strafverfolgung zu schützen.
00:21:38: also die überlegung war auch zum beispiel den Burschen ins Wasser zu legen, um Fingerabdrücke abzuwaschen.
00:21:46: Und eben auch das Mädchen zu verstecken, dass man den Leichnam nicht gleich findet.
00:21:52: und wie dann der Tatverdacht?
00:21:56: jetzt auch im Rahmen des Verfahrens aufgefallen ist, haben sie sich ja immer wieder ein bisschen anders verantwortet.
00:22:05: Teilweise waren Sie durchaus geständig und haben aber manches wieder widerrufen in Zuge des Verffahrens.
00:22:11: Es ist immer dann so gewesen dass jeder seinen eigenen Tatbeitrag möglichst niedrig dargestellt hat und die Schuld auf die anderen beiden geschoben hat.
00:22:21: es ist dann immer wieder darum auch gegangen, ob der Bursche jetzt noch selbstständig zum Wasser gehen konnte oder ob er dort hineingelegt wurde.
00:22:32: Es hat sich aber dann immer mehr herauskristallisiert dass die Verdächtigen den Burschen dann eben nachträglich nochmal sind nochmal gekommen und haben auch die Leiche des Burschens dann eben in die Nahen gelegt um quasi ihnen als Zeugen auszuschalten, ist das richtig oder kann man sich das so vorstellen?
00:22:54: Sich grundsätzlich vor einer Strafverfolgung zu schützen und auch Spuren zu verwischen.
00:23:01: Also es waren verschiedene Themenbereiche, die im Rahmen des Verfahrens wesentlich waren.
00:23:06: Das eine war die Frage ist der Bursche noch selbst zum Wasser gegangen und dort dann allen fürs Reingestürzt oder hat sich selbst reingelegt oder wurde dort abgelegt?
00:23:15: Und ein weiterer wesentlicher Punkt war auch zu welchem Zeitpunkt haben sich die Beschuldigten über die Wirkung von Strichnienkundig gemacht?
00:23:24: da war auch teilweise die Verantwortung zunächst sie hätten sich erst nach dem Tod der beiden so richtig damit auseinandergesetzt, aber das ist durch die Beweisergebnisse widerlegt worden.
00:23:35: Und letztlich haben dann auch die Jugendlichen zugegeben dass sie es ja wohl gleich einmal nachgeschaut haben wie sie die Dose gefunden haben was denn das für Zeugs ist und wie das wirkt.
00:23:47: Also das ist ihnen jetzt nicht irgendwie unter Anführungszeichen und sehr banal ausgedrückt passiert, sondern sie haben schon sehr wohl gewusst dass es eine höchst gefährliche Substanz ist.
00:23:57: Und haben dann den späteren Verlauf in irgendeiner Weise auch schon vorhersehen können oder?
00:24:04: Sie haben in Wahrheit den Tod in Kauf genommen, nachdem sie gewusst haben wie gefährlich die Substanz ist.
00:24:10: Nachdem sie sogar gewarnt wurden von einem Suchgift erfahrenen und haben sich dann eben auch nicht wirklich bemüht wie der Schaden eingetreten ist dass sie da noch irgendwie eine Rettungsmaßnahmen ergreifen.
00:24:24: Es war dann immer so auch von der Aussage Herr Grotte Erwachsene hat einmal gesagt er hätte jetzt mit dem im Wasser legen nichts zu tun er werde auch gar nicht im Wasser gewesen.
00:24:34: Auch diese Darstellung ist im Zuge des Verfahrens wiederlegt worden, auch ganz spannend.
00:24:39: man hat da ein Gutachten eingeholt wo der Sachverständige Kieselalgen untersucht hat.
00:24:46: Ganz eine spezielle Art von Algen die nur in diesem Bereich da nahen vorkommen dort im Wasser feststellbar sind.
00:24:53: und diese Kieseralge war auch auf den Schuhen das Beschuldigten des Zwernzwanzigjährigen nachweisbar und damit auch, dass er mit diesen Schuhen dort im Wasser gestanden ist.
00:25:05: Das waren dann dadurch gesichert durch diese Spuren?
00:25:08: Also großartig, dass sie das so nachweisen hat lassen.
00:25:11: Ja.
00:25:11: Das hat sich in dem Fall wirklich sehr gut nachweisen lassen der Schuh oder eine Beschädigung gehabt und an diesem Punkt hat sich dann eben die Spur der Alge festgesetzt.
00:25:23: Das war dann nachweisbar.
00:25:25: Man hat auch im Verfahren versucht eine Substanz aufzutreiben, die diesem Strich nie von der Optik her vom Gewicht nahe kommt um den Geschworenen zu zeigen wie jetzt diese Menge ausgesehen haben muss, die konsumiert wurde oder wie die Substanz überhaupt.
00:25:44: aussieht, was das für eine Optik hat.
00:25:46: Das war nicht möglich.
00:25:48: Eine vergleichbare Substanz war nicht auftreibbar.
00:25:52: und tatsächlich Strich NIN mitzunehmen, das war zu gefährlich weil es auch über die Haut absorbiert werden kann.
00:25:58: also dieses Risiko wollte man im Verhandlungssaal nicht eingehen.
00:26:01: Also
00:26:02: höchstgefährlich diese Substanz?
00:26:04: Ich habe auch so ein bisschen in unserem Archiv nachgelesen, die drei Verdächtigen sind durchwegs als
00:26:13: gefühlskalt
00:26:15: beschrieben worden.
00:26:18: Wir haben es erwähnt einer der drei Täter hätte ein Handy dabei gehabt hat aber nicht Hilfe geholt damit und ein anderer hat bei seiner Einfernahme gesagt dass er selbst wenn ein Handy dabeigehabt hätte nicht telefoniert hätte weil ja die Wirkung des Strichnins beobachten wollte.
00:26:32: also man Sieht schon ein bisschen aus, aber kann ja ungefähr erahnen wie die drei da getickt haben.
00:26:40: Der Eindruck wird vielleicht auch durch das Verhalten der drei unmittelbar vor der Beerdigung des Burschen gestützt?
00:26:46: An.
00:26:46: die Mutter des Bulschen hatte für die Jugendlichen so vor der Behördigung eine Art Trauer...
00:26:51: Das Opfersschuldigung des Burchens ist der Opfer.
00:26:53: Ja, das Männliche-Opfer.
00:26:55: Da hatte die Mutter vor der Beerdigung eine Trauerfeier für die Jugendlichen organisiert und alle drei Beschuldigten sind dort aufgetreten, haben kontrolliert.
00:27:05: Und einer der fünfzehnjährigen Beschuldigte war bei der Beerdigung sogar ein Sagträger eingesetzt.
00:27:14: Kann man ein bisschen hineinspüren wie da die drei Beschouldigten auch quasi ja getickt haben?
00:27:24: Was wurde denn den Beschuldigten konkret vorgeworfen?
00:27:28: In der Anklageschrift wurde den drei Beschuldigte einerseits gemeinsam jeweils der Mord an den Burschen und dem Mädchen angelastet.
00:27:37: Dem Erwachsenen, Zwei-undzwanzigjährigen wurde auch schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfene und alle drei hatten sich ja zudem wegen Betrugsdelikte und wegen Suchtmitteldelikte zu verantworten.
00:27:49: Es war eine sehr umfangreiche Anklageschrift, auch eine sehr unfangreichere Hauptverhandlung.
00:27:55: Letztlich wurde in elf Verhandlungstagen über die Beschuldigten gerichtet und die Geschworenen hatten in Summe seventy-two Fragen zu
00:28:05: beantworten.".
00:28:06: Wahnsinn, es ist richtig, richtig viel!
00:28:08: Das ist eine richtig lange und sehr umfangreiche Verhandlung.
00:28:12: Es hat auch die Beratung etwa zehn Stunden gedauert, also das war bislot tief in der Nacht, wo die Geschworenen am letzten Verhandelungstag da sich mit der Thematik beschäftigen mussten.
00:28:27: Ich habe auch gelesen, es sind sehr viele Gutachter konsultiert worden also das ist wirklich richtig groß aufgerollt wurden.
00:28:34: haben die Angeklagten während des Prozesses reu gezeigt?
00:28:39: Sie haben sich teilweise geständig verantwortet was bedeutet sie haben teilweise das was ihnen vorgeworfen wird zugestanden Immer mit gewissen Abschwächungen, ich denke von Reue kann man eher weniger sprechen.
00:28:54: Sie haben halt gewisse Dinge eingeräumt die man ihnen ohne dies nachgewiesen hat und ansonsten war es so dass sie sich immer selbst sehr gering beteiligt dargestellt haben und den überwiegenden Teil der Schuld bei dem jeweils anderen gesucht haben.
00:29:14: Wie ist denn der Prozess ausgegangen?
00:29:15: Sie haben gesagt elf Tage lang hat er gedauert.
00:29:19: Es sind dann alle drei Beschuldigten verurteilt worden.
00:29:23: Sie haben verschiedene Strafen bekommen, das hängt jetzt auch davon ab dass wir einerseits einen Erwachsenen hatten der für den Mord einen Strafrahmen von zehn bis zwanzig oder lebenslanger Freiheitstrafe dann zu erwarten gehabt hat und die Jugendlichen natürlich deutlich geringere Strafen.
00:29:44: Es ist nicht alles anklagekonform verurteilt, wann.
00:29:47: die Geschworenen sind zu dem Ergebnis gekommen dass der Vorwurf des Mordes
00:29:52: nur
00:29:53: hinsichtlich zweier angeklagt dazutrifft nämlich dann den Burschen, den verstorbenen Bursch in das Wasser gelegt haben.
00:30:01: Der Dritte hat er nach Hause müssen?
00:30:02: Der dritte war ja da nicht mehr beteiligt.
00:30:05: und dieses Verabreichen des Strichnins mit dieser Todesfolge bei den beiden Opfern ist es absichtlich schwere Körperverletzung mit Todesfolge qualifiziert worden.
00:30:17: Es ist dann der Erwachsene auch wegen des schweren sexuellen Missbrauchs verurteilt worden.
00:30:23: Alle drei wegen der Betrugstelikte, wo sie eben Strichnino-Suchgift verkauft hatten und auch da diversende Lichte nach dem Suchtmittelgesetz.
00:30:34: Und dort hat der Erwachsene beschuldigt er hat ja achtzehn Jahre als Strafe bekommen.
00:30:40: Da eine jugendliche Beschuldigte, die den Mord mit zu verantworten hatte, sieben Jahre der früher nach Hause musste, hatte eine Freiheitstrafe von vier Jahren bekommen.
00:30:54: Okay!
00:30:56: Es haben aber dann sowohl Verteidigung
00:30:58: als auch
00:30:58: Staatsanwaltschafts gegen diese Urteile berufen.
00:31:02: Sie waren einfach mit den Urteilen nicht zufrieden, aber aus unterschiedlichen Gründen?
00:31:06: Naturgemäß ist Verteiligung und Staatsanwaltschaft in der Regel aus verschiedenen Gründen mit einem Urteil nicht zu frieden.
00:31:13: seitens da verurteilten war es so, dass sie eben einen geringeren Strafrahmen wollten.
00:31:19: Sie wollten jetzt nicht wegen Mordes oder eben wegen absichtlich schwerer Körperverletzung wegen Todesfolge verurteilt werden.
00:31:27: Sie haben das eher als ja einen Unfall gesehen und aus Sicht der Staatsanwaltschaft Ja, dieser besonderen Grausamkeit und Rücksichtslosigkeit nicht ausreichend Rechnung getragen.
00:31:40: Die Staatsanwaltschaft hat sich da höhere Strafen vorgestellt.
00:31:44: Und bei zweiter Verurteilung ist es dann auch wirklich zu einer Anhebung der Strafe und zu einer deutlichen Anhebungen gekommen.
00:31:52: Es ist der Erwachsene von achtzehn Jahren auf lebenslange Freistrafe erhöht worden und eine Jugendliche von sieben Jahren auf neun Jahre.
00:32:01: Okay, was wissen Sie denn über den weiteren
00:32:05: Verlauf?
00:32:05: Sitzt der zu lebenslangerhaft urteilte Hauptverdächtige, also der damals zwanzigjährige noch, er wäre ja heute schon um die fünfzig.
00:32:15: Zunächst war es so dass die beiden, die wegen Mordes verurteilt worden sind eine Wiederaufnahme des Verfahrens angestrebt haben und zwar im Jahr zwei tausend sechs.
00:32:24: da haben sie gelesen in einem Medienbericht dass jemand mit einer Stricheninvergiftung sich noch selbstständig ins Krankenhaus begeben konnte und darauf gestützt haben sie begründet, dass eben das männliche Opfer selbständig in die Nalen gegangen wäre.
00:32:40: Dass es nicht ausgeschlossen war.
00:32:42: Das wurde im Verfahren immer wieder von den Fachleuten verneint aufgrund der hohen Dosierung unter medizinischen Wirkung, wo er dies jetzt einfach nicht möglich ist, dass ich ja noch diese Meter bis zur Nahen bewegt hätte.
00:32:55: Und damit sind sie aber nicht durchgedrungen, die wieder Aufnahmeanträge sind abgewiesen worden.
00:33:02: Sie haben ihre Strafen dann unter diesen Jahren angetreten.
00:33:09: Der Erwachsene hat eine lebenslange Freiheitstrafe zu verbüßen.
00:33:14: Das heißt er kann es auch zu einer bedingten Entlassung kommen.
00:33:18: das wird aber frühestens nach fünfzehn Jahren geprüft ob er jetzt mittlerweile entlassen ist.
00:33:24: Da gibt es keine Zuständigkeit des Landesgerichtes Linz, sondern das jeweilige Vollzugsgericht entscheidet das und da ist mir jetzt keine Entscheidung bekannt.
00:33:35: die beiden Jugendlichen haben ihre Strafen jeweils verbüßt wobei einer der beiden Jugendlichens in der Folge wieder angefallen und wurde dann in strafrechtlich untergebracht in einem forensisch-therapeutischen Zentrum.
00:33:55: Und der zweite Jugendliche, der hat sein Leben dann noch der Haft in den Griff bekommen und ist nicht mehr in Erscheinung
00:34:02: getreten.".
00:34:04: Also es ist ein Fall mit dem so viele Jugendlichen involviert sind, sowohl als Täter oder als Verdächtige auch als Opfer.
00:34:14: haben sie sowas ähnliches?
00:34:15: Mit derartigen Verstrickungen?
00:34:17: Irgendwie in Erinnerung dass sie das ja mal auch schon behandelt hätten.
00:34:21: Es gibt immer wieder Fälle, wo Veruntäter aus Jugendlichen bestehen aber jetzt mit der Maße auf vielen grausamen Details.
00:34:32: das ist doch eher selten.
00:34:33: Gott sei Dank muss man sagen!
00:34:34: Gott sei Danke ja!
00:34:37: Ja also vielen Dank Frau Breitzeneder dass Sie für uns wieder einmal zurück ins Archiv geblickt haben um diesen tatsächlich grausam Fall zu zu nochmal Revue passieren zu lassen und darauf näher einzugehen.
00:34:52: Danke schön!
00:34:54: Schönen Sommer wünsche ich Ihnen, mir bleibt noch mich von den Zuhörerinnen und Zuhören zu verabschieden.
00:35:01: Wir hören uns wieder bei der neuen Podcastfolge von Blaulich Geschichten Oberösterreich Und die erscheint wie immer am ersten Samstag im Monat.
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